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Welche Yogastile gibt es? Beginnen wir mit ... HATHA YOGA

Hatha Yoga

Fangen wir mit Hatha Yoga an. Warum? Weil es irgendwie meine Heimat im Yoga ist. Der Stil in dem ich eine 2-jährige Ausbildung absolviert habe und zugleich der im Westen vermeintlich bekannteste Yogastil. Außerdem munkelt man, Hatha Yoga sei der Ursprung nahezu aller bewegungsorientierten Yogastile, also quasi die Wurzel aus der sich der Yogabaum mit all seinen vielen Ästen und Zweigen entwickelt habe. Aber nun back-to-the-roots, also zum Hatha Yoga:


Beim Hatha Yoga geht es viel um Körperarbeit. Daher wird Hatha Yoga im Westen häufig (wie eingangs erwähnt) mit den Körperpositionen gleichgesetzt, dabei ist er viel mehr als das. Denn bei all der Körperlichkeit geht es auch im Hatha Yoga darum, den Körper zur Ruhe zu bringen, damit der Geist folgen kann – also sich zu bewegen, damit die Gedanken im Anschluss ruhiger und bereit für die Meditation sind. Viele Menschen kennen die wohlige Entspannung nach einer anstrengenden Sporteinheit oder auch nach einem schönen Spaziergang im Wald. Bewegung hilft uns, besser loslassen zu können, abzuschalten, runter zu kommen. Genau diesen Effekt macht sich Hatha Yoga seit Jahrtausenden zur Nutze und bringt uns durch Anspannung zur Entspannung.


Wie die meisten Yogastile hat sich auch Hatha Yoga im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt und an regionale Gegebenheiten sowie gesellschaftliche Bedürfnisse angepasst. Daher enden Hatha Yogastunden auch nicht zwangsläufig mit einer Meditation, sondern gern auch mit einer Tiefenentspannung, in der man meist erstaunlich gut zur Ruhe findet. Ziel erreicht.


Wie soll man sich eine Hatha Yogastunde also vorstellen? Lang gehaltene Asana, Zwischen- und Tiefenentspannungen, Atemübungen und Meditationen aber auch fließende Abläufe wie der Sonnengruß sind essentielle Bestandteile vieler Hatha Yogastunden. Dieses wohl dosierte Zusammenspiel aus Dehnung, Kräftigung und Entspannung in tiefer Verbindung mit dem Atem führt mit etwas Übung auch den unruhigsten Geist zu Ruhe und Gelassenheit.


Es gibt Unterricht mit und ohne Gesang, Stunden in denen die Bewegung im Vordergrund steht oder auch Klassen mit langen Meditationseinheiten und viel Pranayama (Atemübungen). Das Spektrum der Hatha Yogastunden ist breit gefächert und abwechslungsreich. Durch die eher ruhige Ausführung und das lange Halten der einzelnen Positionen eignet sich dieser Yogastil sehr gut für Anfänger:innen und ist sogar als Präventionsmaßnahme zur Stressreduzierung und Entspannung anerkannt.


Für wen?

Aufgrund des sehr ganzheitlichen Ansatzes und des Präventionsangebotes vielleicht der Yogastil für Einsteiger:innen, doch auch fortgeschrittenere Yogis & Yoginis kommen aufgrund der Vielzahl an Positionen und Variationen hier auf ihre Kosten.


Du möchtest mehr erfahren?

Den Leitartikel zu iesem Blogeintrag findest du ebenfallls auf meiner Website https://www.ichliebe.yoga/post/was-ist-yoga-überhaupt. Viel Spaß beim Lesen und Stöbern.




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